Für die wirtschaftliche Preformfertigung bietet sich das FPP-Verfahren an, das Fibre Patch Preforming, das Faserbänder zu Patches schneidet und diese automatisch und dennoch sehr flexibel zu Preforms für Einzel- bis Großserienteile verbindet. Dazu wurde eine Anlage entwickelt.
Der Produktionslinien-Hersteller Manz AG konnte 2011 mit einem Umsatz von über 240 Mio. Euro einen Rekordumsatz erreichen. Das Konzernergebnis hingegen verringerte sich aufgrund von Steuereffekten leicht auf 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro). Manz konnte sich gut von seiner Solarindustrie lösen. Manz meldet aktuell Bestellungen aus einen Breichen Flachbildschirmen und Touchscreens und Produktionssysteme zur Herstellung von Li-Ion Batterien in der Höhe von 40 Mio. Euro.
Im verschärften Wettbewerb auf den internationalen Solar-Märkten zählen vor allem Effizienz und Kosten. Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden und tendenziell stetig sinkenden Solar-Förderung stehen die global konkurrierenden Hersteller von Komponenten unter starkem Druck. Auf dem Weg zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik in alten und neuen Märkten gilt es, die Gestehungskosten von Solarstrom weiter zu senken. Die zentralen Ansätze hierzu sind höhere Wirkungsgrade der Solarmodule und niedrigere Produktionskosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Manz AG – Maschinen- und Anlagenbauer erreicht mit 240 Millionen Euro Umsatz neuen Rekord
"Jetzt erst recht!" Der Satz von Dieter Manz drückt den unerschütterlichen Glauben an die Fotovoltaik aus. Die ist zwar derzeit in Deutschland in der Krise, weltweit betrachtet steht die Branche aber erst am Anfang ihrer Entfaltung, sagt er unerschrocken ob der Probleme bei Solon, Solarmillennium, First Solar und anderen.
Aktie im Blick: Manz AG
Der Maschinenbauer Manz AG aus Reutlingen übernimmt die CIGS-Modulfertigung von Würth Solar in Schwäbisch Hall ab Januar komplett.
Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, feiert heute seinen 50. Geburtstag.
Die Manz AG hieß ehemals Manz Automation. Wieso wurde das Unternehmen umbenannt? Das zweite Standbein des Unternehmens steht in der LCD-Industrie und im Solarmarkt. Vorstand Manz spricht über die Krise in der Solarindustrie, Übernahmen und die Zukunft.
Anfangs habe ihn niemand ernst genommen, und er wurde als grüner Spinner abgetan, sagt Dieter Manz. Das hat sich gründlich geändert: Heute ist seine Manz AG ein weltweit renommierter Maschinenbauer mit rund 1950 Mitarbeitern.
Die Manz AG in Reutlingen ist ein weltweit führender Hightech-Maschinenbauer. Das 1987 gegründete Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren vom Automatisierungsspezialisten zum Anbieter integrierter Produktionslinien für die Photovoltaik-Industrie (kristallin und Dünnschicht) und für die Herstellung von Flachbildschirmen entwickelt.
CIGS-Technologie erhöht Apertur-Wirkungsgrad bei Dünnschicht-Modul